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NJUUẞLÄTTER THEATER OLÉ


Unser aktueller Njuußlätter



Liebes Publikum,

der Februar steht vor der Tür und wir haben ein SCHALTJAHR! Machen Sie sich bitte klar, was das bedeutet: Sie bekommen heuer exklusiv und ohne jede Gegenleistung zusätzliche vierundzwanzig Stunden zu Ihrer Lebenszeit DAZUGESCHENKT, und wir bitten Sie, sich sehr genau zu überlegen, was Sie mit dieser gewonnenen Zeit anfangen wollen. Denn die vierundzwanzig Stunden sind zwar – wie gesagt – GRATIS, aber dass sie nicht UMSONST sind, dafür müssen Sie schon selber sorgen! Und selbstverständlich wären wir nicht das THEATER OLÉ, wenn wir diesbezüglich nicht ein paar konstruktive Vorschläge für Sie hätten.
 
 
Zunächst: glauben Sie bitte nicht, was der sogenannte gesunde Menschenverstand nahelegt; dass es sich nämlich bei der geschenkten Zeit um den neunundzwanzigsten Februar von null bis vierundzwanzig Uhr handeln würde. Nichts könnte falscher sein. Historisch ist es nämlich so, dass der Schalttag nicht etwa an den 28-sten Februar ANGEHÄNGT, sondern zwischen den 23-sten und den 24-sten EINGESCHOBEN wurde. Leider wissen wir nicht, ob dadurch der 23-ste oder der 24-ste verdoppelt wurde. Was wir aber wissen ist, dass bis in jüngste Zeit zum Beispiel der Namenstag von WALBURGA, der in normalen Jahren auf den 25-sten fällt, in Schaltjahren am 26-sten gefeiert wurde. OTTOKAR verschob sich vom 26-sten auf den 27-sten usw. Wer also in diesen Februartagen etwas zu feiern hat, sollte sich darum sehr genau informieren! Viele feiern am falschen Tag. Andere haben das Recht auf einen doppelten Geburtstag und wissen es nicht!
 
Bei allem Wissensdrang sollten Sie sich andererseits stets vor Augen halten, dass über die geschenkten vierundzwanzig Stunden letztendlich SIE ALLEIN entscheiden. Sie können damit machen, was Sie wollen. Und WANN Sie wollen. Sie können diese Zeit aufteilen, wie es Ihnen beliebt; sie sogar über den ganzen Februar verteilen, wenn Sie Lust dazu haben. Das sind dann um die 50 gewonnene Minuten am Tag. Das heißt: Sie könnten theoretisch jeden dritten Tag ins THEATER OLÉ gehen, ohne auch nur EINE Minute Ihrer normalen Zeit darauf zu verwenden; einfach nur innerhalb der durch das Schaltjahr gewonnenen Zeit! THEORETISCH, wie gesagt. Denn so oft spielen wir im Februar gar nicht. Wenn Sie also – Hausnummer – drei Mal zu uns kommen, bleibt Ihnen immer noch ein geschenktes Zeitpolster von etwa 15 Stunden. Damit können Sie sogar SINNVOLLE Sachen machen, wenn Ihnen danach ist. Mittagsschlaf zum Beispiel. Oder Sie können sich darüber informieren, ob in einem Schaltjahr der 23-ste oder der 24-ste Februar verdoppelt wird. Irgendwas halt. Hauptsache Sie sind sich im Klaren, dass es sich um GESCHENKTE ZEIT handelt.
Und was nun wirklich kaum jemand weiß: es ist sogar möglich, die geschenkte Zeit AUSZUDEHNEN, ja sogar zu VERVIELFACHEN! Grundsätzlich muss dafür nur die Normalzeit im gleichen Ausmaß eingeschränkt bzw. minimiert werden. Das ist aber natürlich leichter GESAGT als GETAN, und wir sind SELBER noch auf der Suche. Sollten Sie sich in diese Richtung entwickeln wollen, würden wir Ihnen den einen oder anderen Besuch in unserem Theater in jedem Fall sehr ans Herz legen. Denn GEMEINSAM wird man sich da sicher leichter gegenseitig vom richtigen Weg befördern können.

Anregend ist es in diesem Zusammenhang ohne Zweifel, sich zu erinnern, dass der Februar seit langer Zeit als NARRENMONAT gilt. Dass der Aschermittwoch – also der Beginn der sogenannten Fastenzeit - fast immer im Februar liegt, ist kein Zufall. Dahinter liegt ein langer und erbitterter Kampf gegen das Narrentum. Es ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass religiöse Fundamentalisten in aller Welt Schwierigkeiten mit dem Lachen haben; vor allem mit dem Lachen über sich selber. FUNDAMENTALISTEN HABEN KEINEN HUMOR. Insofern ist die Clownerie sogar ein politisches Programm. Und zwar umso mehr, je weniger sie sich darin ernst nimmt.
 
In diesem Sinn: SCHÖNE GESCHENKTE ZEIT!
 
Ihr THEATER OLÉ

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